… and no read…
Aber die Hälfte meines Aufenthalts hier in Japan ist um und wir werden uns wohl schon bald im Sommer wieder sehen.
Ich könnte jetzt sagen, dass die Zeit schnell vergeht, aber wir wissen ja alle, dass das nicht wirklich stimmt und es einem nur so vorkommt, sobald man sich an die Dinge im Alltag gewöhnt.
Gerade deshalb kommt mir die Zeit der letzten drei Monate im Rückblick nicht sehr lange vor.
Denn meine Sprachklassen finden immer noch statt – wie auch nicht anders erwartet.
Hinzugekommen ist eine Jungscharähnliche Veranstaltung in einer örtlichen Gemeinde, bei der ich wöchentlich
anwesend bin, um die Quote der männlichen Mitarbeiter aus dem Tief der 0% zu heben.
Die 2 Stunden sind eine angenehme Abwechslung zum Unterrichten und machen Teilnehmern und Mitarbeitern Spaß.
Am Samstag habe ich einen Jugendkreis am anderen Ende von Nagoya besucht. Ich war erst zum ersten Mal da, wurde aber sofort eingespannt und durfte bei einem Vorstellung-Video mitwirken, das bald auf YouTube gestellt werden soll. Hat riesen Spaß gemacht und mir gut getan. Denn Kontakt zu gleichaltrigen Japanern ist ein leider seltenes Ereignis für mich – fast alle meiner Sprachschüler sind mehr als doppelt so alt wie ich.
Jetzt noch etwas typisch Japanisches:
wie könnte ich jenes Naturereignis, das sich in den kommenden zwei Wochen
an zahlreichen Bäumen vollzieht, unerwähnt lassen: 桜 = Sakura, die rosafarbene Blüten der japanischen Kirschen.
Zur Zeit noch durch die nächtlich kühlen Temperaturen verzögert, geht es wohl in den nächsten Tagen überall in
unserer Umgebung los.
So far for now…
Euer Peter
P.S.: wundert euch das seltsame Format dieses und anderer Artikel? … Mich auch. Ich werde aus WordPress’ Zeilenumbruch-Regelung nicht schlau.
